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Elisabethsammlung für Menschen in Not
Donnerstag, 12. Nov 2009
Der Elisabethsonntag als Auftakt für die Inlandssammlung der Caritas ist schon lange Tradition. Die Heilige Elisabeth ist die erste Schutzpatronin der Caritas. Die Legende sagt, dass sie armen Menschen Brot gegeben habe, obwohl es ihr verboten worden war. „Gerade im Umfeld des Festtages der Heiligen Elisabeth machen wir auf die Not in Kärnten aufmerksam. Das Sozialnetz ist in Österreich an sich sehr gut. Doch der Anspruch an das Leben ist in den vergangenen Jahren sehr gestiegen und damit natürlich auch die Lebenshaltungskosten“, sagt Caritas-Direktor Dr. Viktor Omelko. Es sei wichtig, dass es die soziale Mindestsicherung gebe, auch wenn es fraglich sei, ob das genug für den Lebensunterhalt sei.
Inzwischen kommen täglich 30 bis 40 Menschen in die Sozialberatung der Caritas Kärnten. Und es kommen damit noch gar nicht alle, die auf Hilfe angewiesen sind. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass die Caritas auf unterschiedlichste Weise Hilfe anbietet“, so Omelko. Je früher Menschen in Not kommen, desto besser könne die Caritas aber helfen.
Mit dem während der „Elisabethsammlung“ eingenommenen Geld hilft die Caritas, Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter führen im November dafür wieder Haussammlungen durch. Auch die Kollekte in den katholischen Gottesdiensten am 15. November, am Elisabethsonntag, geht an die Caritas Kärnten.
Die „Elisabethsammlung“ brachte im Vorjahr 135.152,96 Euro ein. „Mit diesem Geld konnten Menschen in Kärnten, die im sozialen Netz keine Hilfe mehr finden, doch noch unterstützt werden. Dies geschieht bei der Caritas direkt und unkompliziert in der Sozialhilfe, der Unstetenbetreuung oder auch in der Familienberatung“, sagt Caritas-Direktor Dr. Viktor Omelko. Zwei Hilfsangebote der Caritas Kärnten werden nun noch zusätzlich intensiver entwickelt. Zum einen die mobile Hospizbegleitung, zum anderen läuft das neue Projekt „Caritas Kärnten gegen Menschenhandel“ an. Die Caritas schließt Lücken, wo oft genug der Staat zu wenig leistet. So wird die Caritas Kärnten beispielsweise einen nicht unerheblichen Teil der Spenden für die Unstetenbetreuung verwenden, weil die Versorgung der Menschen, die auf der Straße leben, gerade im Winter nicht ausreichend von der öffentlichen Hand gedeckt wird.
Die Caritas Kärnten bietet im Rahmen der Inlandssammlung auch in diesem Jahr den beliebten „Elisabeth-Tee“ an. Und auch heuer leuchten wieder „Eine Million Sterne“, um auf die Not und Armut in unserem Land aufmerksam zu machen, in Klagenfurt auf dem Domplatz und in allen Pfarren, die am 19. November bei dieser Aktion mitmachen wollen. Um speziell auf die Not obdachloser Menschen aufmerksam zu machen, wird die Caritas Kärnten am 1. Dezember ein Frühstück im Freien, auf dem Heiligen Geist-Platz in Klagenfurt zwischen 10 und 11 Uhr, veranstalten. Damit soll veranschaulicht werden, wie es ist, scheinbar normale Dinge im Freien zu verrichten.
Spenden sind möglich bei der Kirchensammlung am 15. November 2009 sowie auf das Konto
Kärntner Sparkasse
Kto.nr. 0000-005587
BLZ 20706
Verwendungszweck "Elisabethsammlung"
Online Spenden www.caritas.at





