Die Hürden meistern

08.03.16 / 16:17

Stellungnahme zum Internationalen Frauentag.

Der 8. März ist der Internationale Frauentag. Auch wenn Frauen schon in vielen Bereichen Gleichberechtigung erfahren haben, gilt es nach wie vor beinahe unüberwindbare Hürden zu meistern. Beate Dohr von unserer Lebensberatung in Villach zeigt das Problem der unentgeltlichen Familienarbeit von Frauen auf. Darunter fällt die Erziehung der Kinder ebenso wie die Pflege der Eltern. Frauen werden oft durch die Karenzzeiten und vor allem durch Teilzeitarbeit finanziell sehr benachteiligt. ,,Sie arbeiten Teilzeit, um für die Erziehung der Kinder und die Hausarbeit mehr Zeit zu haben. Leider fallen ihnen die geringen Beitragsjahre sowie die Teilzeitarbeit spätestens in der Pension auf den Kopf“, schildert Dohr. Die Armut liegt bei alleinerziehenden Müttern und alten Frauen. Auch bei Scheidungen

Es ist sehr schwierig, den Spagat zwischen Familie und Beruf zu bewältigen. Dohr: ,,Die Mütter wissen, wie wichtig die emotionale Arbeit in der Familie ist und machen sie auch sehr gerne. Gleichzeitig schätzen sie auch ihren Beruf und die damit oft verbundene Selbstständigkeit.“ Durch die Doppelbelastung Familie und Beruf steige auch der Stresspegel bei den Frauen. Die Folge: Psychische Erschöpfungszustände und Erkrankungen nehmen zu.