Aus Dankbarkeit Menschen in Not helfen

19.08.16 / 11:06

Bei der Scheckübergabe an Caritasdirektor Josef Marketz verrieten die Veranstalter des ,,Rausche Le Festes“ ihre Beweggründe.

Man könne sich in einer Welt mit so hohem Wohlstand wie bei uns kaum vorstellen, dass es richtigen Hunger und echte Armut gebe, sagte Caritasdirektor Josef Marketz. Er erzählte Marwin Gschöpf und seiner Familie vom stark betroffenen Uganda, das er heuer im April besucht hat. Marketz dankte dem Obmann des gemeinnützigen Vereines ,,Rausche Le Fest“ aber auch aus ganzem Herzen, dass er das diesjährige gleichnamige Fest in der Waldarena am Rauschele See zugunsten unseres Ackerbauprojektes in der Karamoja Region, genauer in Loyoro, veranstaltet hat. Marketz: ,,Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Sie und Ihre Mitstreiter sich in Ihrer Freizeit und privat engagieren, um solch ein wundervolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen und den Reinerlös für hilfsbedürftige Menschen in der Dritten Welt zu spenden!“

6000 Euro Reinerlös und Spenden hat das begeisternde Konzert am 22. Juli mit der Newcomerband ,,Daisy o´ Hara“, den beiden Meistern Wolfgang Puschnig und Paul Urbanek sowie mit Bamlak, einem aus Äthiopien stammenden musikalischen Jungtalent mit Kärntner Adoptiveltern, gebracht. Das Geld wird für die Menschen in Loyoro dringend gebraucht. Deren Alltag ist von Dürre, Ernteausfällen, Viehdiebstählen und Krankheit geprägt. Die ehemaligen Nomaden versuchen sich jetzt als Ackerbauern. Die Caritas unterstützt mit einem speziellen Projekt Frauen. Sie erlernen bei Schulungen in Gemeinschaftsgärten die Grundlagen des Gartenbaus sowie den Gemüseanbau und sichern mit diesem Wissen einen wichtigen Beitrag zum Überleben der Familie.

Warum Marwin Gschöpf und seine Gattin Veronika Gschöpf-Procházka mit den Rausche Le-Festen alle zwei Jahre Menschen in Not helfen, erklärten sie bei der Scheckübergabe am 10. August an Direktor Marketz mit der Dankbarkeit für ihr Leben in Frieden und Wohlstand.