Zugehen auf Ostern

08.04.17 / 13:14

Mit Vorfreude auf das Osterfest haben die BewohnerInnen unserer Altenwohn- und Pflegeheime landauf, landab Palmbuschen gebunden, die ihnen nach erfolgter Segnung Schutz und Glück bringen sollen.

Wer in unseren Altenwohn- und Pflegeheimen seinen Glauben leben möchte, ist herzlich eingeladen, das zu tun. Gleiches gilt für die Brauchtumspflege. Dieser Tage – also gerade rechtzeitig zum Palmsonntag (9. April 2017) – haben kärntenweit viele Bewohnerinnen und Bewohner unserer Häuser mit viel Liebe Palmbuschen gebunden, die bei Gottesdiensten gesegnet wu(e)rden.

Mit dem Palmsonntag wird ja an den Einzug Jesu in Jerusalem gedacht, als ihm die Menschen mit Palmzweigen zujubelten. In den Kirchen erfolgt deshalb an diesem Tag in Anlehnung an die Palmzweige die ,,Weihe“ der Palmbuschen. Gleichzeitig beginnt mit dem Palmsonntag die so genannte Karwoche. In dieser Woche vor Ostern werden die letzten Tage Jesu vor seinem Tod in der Liturgie nachempfunden. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu gefeiert.

Vor dem Feiern steht jedoch das kreative Gestalten. Aber der Reihe nach. Schon am 27. März 2017 hat sich Fachsozialbetreuerin Andrea Zraunig mit etwa 20 BewohnerInnen des ,,Haus Michael“ in Obervellach ans Werk gemacht: ,,Wir haben den ganzen Tag gearbeitet und aus Palmkatzerln, Kranewitt und Buchsbaum Sträuße gebunden, die wir mit bunten Krepppapierbändern und Brezeln geschmückt haben“, erzählt Zraunig. Bei einem späteren Gottesdienst in der Hauskapelle wurden die Palmbuschen von Pastoralassistentin Elfriede Mössler gesegnet.

Auch im ,,Haus Theresia“ in Feldkirchen stimmten sich mit Unterstützung von Pflegeassistentin Sabine Szymaski einige BewohnerInnen – nämlich Brigitte Graschl, Hannelore Kircher, Annemarie Klingbacher, Gertrude Hafner, Friederike Ertl und Friedrich Perl – auf das bevorstehende Fest der Auferstehung Jesu ein, in dem sie kleine Palmbuschen gebunden und Eier bunt bemalt haben. Das geschah am vergangenen Mittwoch, 5. April 2017. Zwei Tage später wurden die hübschen Palmbesen von Pfarrer Reinhold Berger gesegnet und im Haus verteilt.

Klein, aber oho – das sind die Palmbuschen, die am Freitag, 7. April 2017, in unserem ,,Haus Martha“ in Klagenfurt entstanden sind. Sie sind ein Gemeinschaftswerk von Jung und Alt. Denn engagierte Firmlinge der Pfarre Wölfnitz mit ihren BegleiterInnen Roswitha Kales und Josef Sadnek sowie Sozialbetreuerin Heidi Bachlechner halfen den SeniorInnen beim Binden von Palmzweigen & Co. Wie schön, dass die Jugendlichen dabei auch mit den HausbewohnerInnen ins Gespräch kamen. Beim Gottesdienst in der Hauskapelle segnete Pfarrer Johannes Staudacher die schmucken Frühlingsboten.

In St. Andrä wurde bei einem Gottesdienst in der Kapelle unseres ,,Haus Elisabeth“ Priester Bruno Jesu Stephen Arava diese Aufgabe zuteil. Zuvor haben einige BewohnerInnen, Angehörige, Michaela Perchtold als Leiterin der Animation und die PraktikantInnen der St. Andräer Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe, Ausbildungszweig Altenarbeit, Kathrin Egger, Anna Leitner, Daniel Rester, Sarah Sorger und Christoph Petzmann mit viel Geschick und Freude aus Palmzweigen, Buchs- und Segensbaum schöne Palmbuschen gebunden. ,,Bei uns hat das Tradition. Für unsere Heimbewohnerinnen und -bewohner ist es ein wichtiger Brauch“, sagt Perchtold.

Auch in unserem ,,Gregorhof“ in Bad Eisenkappel wurden Palmbuschen gebunden. Vorher erzählte Pflegehelferin Doris Hanscho den zehn beteiligten BewohnerInnen über dieses Brauchtum, dessen tieferen Sinn und die Bedeutung der Palmzweige. ,,Sie sind ein Symbol für das Leben. Aus den gesegneten Zweigen macht man Kreuze, die man auf Äcker und in Gärten legt. Sie sollen Glück und eine gute Ernte bringen“, so Hanscho. Die Gregorhof-BewohnerInnen gehen zur Palmsegnung in die Kirche. Danach werden die Palmbesen die Zimmer der Heimbewohnerinnen und -bewohner schmücken und sie durch das Jahr begleiten.

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