„Die Erinnerung als Fenster“

14.08.17 / 15:01

BewohnerInnen des Altenwohn- und Pflegeheimes „St. Hemma-Haus“ in Friesach feierten ihr Sommerfest mit etlichen Blicken zurück.

„Schön langsam verschwinden die Jahrlan“ sang der Frauenchor St. Salvator unter der Leitung von Manuela Biedermann. Auch ,,Das Radl der Zeit“ brachte er den Besucherinnen und Besuchern im Garten des ,,St. Hemma-Haus“ in Friesach zu Gehör. Die Lieder passten gut zum Motto des Sommerfestes. Das lautete: „Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich sehen kann, wann immer ich will“. Am Festtag, dem 1. Juli 2017, war es weit geöffnet. Denn auch die Tischdekoration – Schwarz-Weiß-Fotos mit Bildern von vergangenen Ausflügen – erlaubte den Blick zurück und den Austausch der BewohnerInnen, Angehörigen und Pflegekräfte über Erlebtes.

Außerdem wurde gut gespeist, gelacht und getanzt. Die BewohnerInnen erledigten letzteres zur Musik von „Hier ist ein Mensch“ und „Vogalewohl“ im Sitzen. Die Linedancegruppe Friesach unter der Leitung von Annemarie Lackner gefiel mit flotten Gruppentänzen. Caritasdirektor Josef Marketz und Bereichsleiterin Eva Malle dankten dem Team des St. Hemma-Hauses unter Pflegedienstleiterin Silvia Reibnegger für sein großes Engagement. Auch Bürgermeister Josef Kronlechner und Vizebürgermeisterin Ursula Heitzer würdigten „die sehr gute Arbeit“. Die Altenfachbetreuerin und langjährige Heimleiterin Christine Klemen wurde nach 26 Jahren Tätigkeit herzlich in die Pension verabschiedet.

Jeder Besucher bekam ein in Ton gerahmtes Foto vom St. Hemma-Haus – als liebe Erinnerung an das Sommerfest 2017.