Eine Pilgerwanderung als ,,Tankstelle“

17.11.17 / 09:21

24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholisch-kirchlichen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen in Kärnten waren von Arnoldstein nach Thörl unterwegs. Mit der Besichtigung von Klosterruine und Kirche unternahmen sie auch eine spannende Reise in die Vergangenheit.

Im Gehen zu sich selbst und zum Gegenüber finden, Kraft tanken; im Austausch miteinander eine herzlich-intensive Begegnung fernab vom Berufsalltag erleben; bei der Führung durch die revitalisierte Klosterruine auf Schritt und Tritt den Atem der Vergangenheit spüren; – Die herbstliche Pilgerwanderung des Bereiches Kinder und Jugend am 21. Oktober 2017, bei der es von Arnoldstein nach Thörl und zurück ging, wurde ihrem Motto voll gerecht: ,,Unser Tag – ein Tag für mich! Ein Tag zur gemeinsamen inneren Einkehr!“

24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholisch-kirchlichen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen aus ganz Kärnten genossen mit ,,Kinder und Jugend“-Bereichsleiterin Elisabeth Mattitsch die wunderschönen Seiten dieses Herbsttages und nahmen die Einladungen zum geistigen Auftanken mit Freude an – im Mittelpunkt dabei stand das ,,Vater unser“. ,,Pfarrer Josef Allmaier hat uns mit seinen Gedanken und Texten Großartiges geschenkt – positive Anregungen, Besinnliches und Heiteres“, sagt Mattitsch.

Auch Vizebürgermeister Reinhard Antolitsch – er informierte über die Marktgemeinde Arnoldstein – und Bernhard Wolfsgruber waren unter den Gebenden. Wolfsgruber nahm als Obmann des Revitalisierungsvereines die Pilgerwanderer mit einer Führung durch die Klosterruine Arnoldstein auf eine spannende Reise in die Geschichte mit.

In Thörl angekommen, feierte die Gruppe einen schönen Dankgottesdienst, der von Musikkenner und -genießer Ingomar Mattitsch mit einer historischen Tischorgel, bekannt als Regal, umrahmt wurde. Der Professor erklärte später den KirchenbesucherInnen auch die beeindruckenden Fresken, die von Thomas von Villach stammen.

Mattitsch dankt allen Beteiligten aufs Allerherzlichste: ,,Es war ein beglückender Tag“. Am Abend waren Geist, Herz und Seele der TeilnehmerInnen wieder gut ,,betankt“ und bereit fürs schöne Morgen mit den Buben und Mädchen in den vielen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen im Land.