Gemeinsam.Sicher: Polizei und Caritas besiegeln Sicherheitspartnerschaft

04.04.18 / 14:09

Foto: LPD Kärnten

Die Caritas Kärnten ist mit der Landespolizeidirektion Kärnten eine Sicherheitspartnerschaft eingegangen. Die Urkunde wurde heute in der Caritaszentrale in Klagenfurt unterschrieben.

Die Caritas Kärnten wirkt als Hilfsorganisation dort, wo Not herrscht. Dabei kommt die Caritas im Alltag immer wieder in unterschiedlicher Weise in Kontakt mit der Polizei: Abgängige Menschen, aggressives Verhalten, Alkohol und psychische Krisen sind Themen, die der Polizei und der Caritas bekannt sind und sie herausfordern.

Eine wichtige Aufgabe der Caritas ist das Unterstützen, das Beraten oder das Begleiten von Menschen in und während schwierigen/r Lebenssituationen. Sie steht Menschen aber während oder auch nach Katastrophen und Unglücksfällen bei.

Helfen wo zu helfen ist. Unterstützen wo Unterstützung notwendig ist. Diese Grundgedanken verfolgt auch die Polizei. Ein direkter Kontakt zur Bevölkerung ist sehr wichtig. Die öffentliche Sicherheit geht uns alle etwas an. Die Initiative GEMEINSAM.SICHER richtet sich aus diesem Grund direkt an die Bürgerinnen und Bürger. Ein Ziel von GEMEINSAM.SICHER ist die Förderung einer gemeinsamen und vor allem aktiven Beteiligung durch die Bevölkerung im Bereich der öffentlichen Sicherheit.

Durch das Eingehen einer dauerhaften Sicherheitspartnerschaft wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan. Aus diesem Grund wurde am heutigen Tag eine Sicherheitspartnerschaft zwischen der Polizei und der Caritas durch den GEMEINSAM.SICHER Bundesländer-Koordinator Oberst Wolfgang Gabrutsch und dem Direktor der Caritas, Josef Marketz, sowie Menschen in Not-Bereichsleiter, Christian Eile, geschlossen.

„Die Caritas ist eine starke Sozialeinrichtung und Hilfsorganisation. Mit ihr hat die Kärntner Polizei einen wichtigen Sicherheitspartner im Sozialbereich gewonnen“, so Oberst Gabrutsch bei der Unterzeichnung der Sicherheitspartnerschaft. „Dank der Sicherheitspartnerschaft sind wir zuversichtlich, manche auftretende Probleme jetzt schon im Vorfeld gut bewältigen zu können“, sagen Caritasdirektor Marketz und Menschen in Not-Bereichsleiter Eile. Die gute Zusammenarbeit mit der Polizei werde durch die Sicherheitspartnerschaft noch einmal gestärkt. Jetzt habe man eigene Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort: „Die Arbeit mit den zuständigen Beamten in den jeweiligen Bezirken und Polizeiinspektionen schafft eine gute Basis für ein schnelles, professionelles Zugehen auf die Menschen. Wir freuen uns, dass die Polizei unsere Erfahrungen annehmen und in der täglichen Arbeit umsetzen will.“