Stimmungsvolle Feier im Doppelpack

04.12.18 / 15:39

Hausfest und halbrundes Jubiläum: In unserem „Haus Martha“ in Klagenfurt haben die Besucherinnen und Besucher mit Punsch auf den 15. Geburtstag der Caritas-Einrichtung angestoßen. In den Jahren seit Bestehen hat sich viel Erfreuliches getan. 

Alle Jahre wieder feiern die BewohnerInnen, ihre Angehörigen und MitarbeiterInnen in unserem Altenwohn- und Pflegeheim „Haus Martha“ in Klagenfurt das Hausfest. Heuer – am 30. November 2018 – wurde gleichzeitig der halbrunde Geburtstag des Hauses stimmungsvoll begangen. 15 Jahre ist es her, dass die Türe für die ersten BewohnerInnen aufgegangen ist. Elfriede „Friedl“ Pontasch, die seither hier wohnt, wurde zur Feier des Tages mit einer weißen Orchidee beschenkt.

Selbst gebundene Adventkränze

Bevor es zu einem gemütlichen Beisammensein bei Punsch, belegten Brötchen und köstlichem Kuchen kam, zelebrierte Caritasdirektor Josef Marketz den Gottesdienst. Claudia Pirker als Mitarbeiterin der Sozialbetreuung und ihre Familie sorgten mit ihren schönen Stimmen für die gesangliche Umrahmung. Marketz segnete auch die Adventkränze, die die Bewohnerinnen und Bewohner tags zuvor in der Volksschule Hermagoras liebevoll gebunden haben.

Vom Kegeln begeistert 

In den 15 Jahren seit Bestehen des Hauses hat sich viel verändert. So wurde vor zwei Jahren aus dem fünften Wohnbereich eine gerontopsychiatrische Abteilung, in der ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen professionell und warmherzig betreut werden. So gibt es jetzt an fünf Tagen der Woche die sogenannte Sozialbetreuung mit Christine Sadnek als Leiterin. „Der Alltag für unsere BewohnerInnen ist dank Ausflügen und Aktivitäten, wie Musik, Kegeln und Gedächtnistrainings, lebendig und bunt“, sagt Pflegedienstleiterin Gabriele Gangl. „Unsere BewohnerInnen lieben besonders das Kegeln. Es herrscht ein G´riß um den Wanderpokal!“

Die Krankheit des Vergessens

65 Frauen und Männer leben heute im „Haus Martha“.  Insgesamt 54 MitarbeiterInnen – aus den Bereichen Pflege, Administration, Sozialbetreuung, Zivildienst, Wäscherei, Reinigung und Haustechnik – sind hier gegenwärtig beschäftigt. Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Hospiz und Validation ist bei den Pflegekräften ein großes Thema. Gangl: „Viele BewohnerInnen leiden an Demenz, der Krankheit des Vergessens. Viele MitarbeiterInnen haben eine Zusatzqualifikation, um sich um die Betroffenen bestmöglich kümmern zu können.“