Laute Glocken gegen stilles Sterben

27.07.19 / 11:45

Unter dem Motto „Hilfe ist größer als Hunger“ ruften wir zu Spenden für Menschen auf, die an Hunger und dessen Folgen leiden. Unser Direktor Josef Marketz appellierte anlässlich des fünfminütigen Glockenläutens in den beiden Marienkirchen auf dem Dobratsch an die Bevölkerung, gegen den Hunger aktiv zu werden.

Im ganzen Land, ja sogar in Europas höchstgelegenen Wallfahrtskirchen auf dem Dobratsch/ Dobrač läuteten die Kirchenglocken am Freitag, 26. Juli 2019, um 15 Uhr – also zur Sterbestunde Jesu – statt einer Minute fünf Minuten lang. Auf unsere Einladung waren Wanderinnen und Wanderer bei großer Hitze auf den 2167 Meter hohen Gipfel gekommen, um mit unserem Direktor Josef Marketz gegen den Hunger Andacht zu halten. Denn: „821 Millionen Menschen leiden an Hunger oder müssen sogar daran sterben. In vielen Teilen der Welt gibt es diese Not. Wir dürfen das nicht hinnehmen!“ Als unüberhörbares Zeichen gegen das stille Sterben läutete Marketz zu Beginn der Andacht Minuten lang selbst die Glocken der windischen (slowenischen) Marienkirche. Für ihn ist das mehr als „nur“ Symbolik. Marketz: „Seit jeher ist Glockengeläut ein Zeichen des Dankes an Gott. Früher, als es noch keine Sirenen gab, erklangen ebenfalls die Glocken, wenn Not und Bedarf an Hilfe war.“ Wie eben gegenwärtig. Der Caritasdirektor sieht die Gesellschaft auch heute gefordert, Hilfe zu leisten und zwar über alle Grenzen hinweg: „Wir müssen ungeachtet der Grenzen Wege zu jenen finden, die höchstens einmal am Tag essen können und sogar das Wenige noch teilen müssen! Dafür bedarf es unser aller Anstrengung und Mühe!“

Facebook-Live-Stream des Glockenläutens am Dobratsch.

Projekte mit Nachhaltigkeit

Wie jedes Jahr im Sommer machen wir gegen den Hunger mobil. Heuer wollen wir mit Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender 40.000 Familien vor Hunger bewahren. Konkret sammen wir für die von extremer Dürre betroffene Bevölkerung in Kenia und für eine zweite Bäckerei in Uganda. Marketz bittet um Solidarität mit den hungernden Menschen und um Spenden auch für weitere nachhaltige Ernährungs-, Schul- und Bildungsprojekte in beiden Ländern.

Jetzt helfen!

Spendenbeispiele:

  • 25 Euro ermöglichen einem Kind einen Monat lang eine Schuljause – oft die einzige Verpflegung pro Tag.
  • 50 Euro sichern einen Baustein für eine zweite Bäckerei in Uganda.