Stellungnahme

06.12.19 / 07:08

Generell ist es wichtig, dass Nachschau gehalten wird, wenn es um das Kindeswohl geht. Wir begrüßen das in jedem Fall. Stehen konkrete Vorwürfe im Raum oder gibt es gar eine, wie im vorliegenden Fall, anonyme Anzeige, ist es gut, dass die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe unabhängig und objektiv überprüft. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile die Ermittlungen gegen die Pädagogin eingestellt, da sich die Vorwürfe als haltlos herausstellten.

Wir sind als Caritas stets in gutem Austausch mit den Pfarrkindergärten sowie jenen Betrieben, die wir selbst betreiben. Wir arbeiten laufend an Standards und sind bei der Wahl der MitarbeiterInnen sehr sorgfältig. Wir sind uns unserer Verantwortung den Kindern und Eltern, aber auch unserer Verantwortung gegenüber unseren MitarbeiterInnen bewusst. Anschuldigungen wie diese gegen MitarbeiterInnen treffen uns mitten im Kern und nehmen uns sehr in die Pflicht, uns selbst und unsere Standards zu hinterfragen. Wir möchten auch festhalten, dass wir jeder einzelnen Beschwerde gegen MitarbeiterInnen sorgfältig nachgehen und im Falle von Schwierigkeiten, die oft in der Kommunikation zwischen Eltern oder Angehörigen und MitarbeiterInnen liegen, versuchen zu vermitteln und Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass alle Anspruchsgruppen möglichst zufrieden sind. Wir sind in diesem Falle auf ein „Miteinander“ angewiesen und laden ein, immer das Gespräch zu suchen.

Marion Fercher
Kaufmännische Geschäftsführerin Caritas Kärnten