Zwölf Tonnen Lebensmittel für Menschen in der Krise

20.05.20 / 16:13

Mit Sachgütern, aber auch finanzieller Unterstützung helfen wir Menschen, die die Corona-Krise besonders hart getroffen hat. Eine erste Bilanz.

Jobverlust oder Kurzarbeit: Die Coronakrise wird für viele Menschen nun auch zu einer sozialen. 594 Männer und Frauen haben sich seit Ausbruch der Krise bis Mitte Mai trotz eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten an unsere Sozialberatungsstellen um Hilfe gewandt! Allein ein Drittel davon sind Menschen, die noch nie Kontakt mit unseren Hilfsangeboten hatten. Für viele ist die Grundversorgung aus eigener Tasche nicht (mehr) finanzierbar.

So wirkt Ihre Spende

Dank der uns anvertrauten Mittel von SpenderInnen und Spendern sowie Kärntner Unternehmen haben wir von Anfang an rasch und unbürokratisch geholfen: 3000 Lebensmittelpakete – das sind 12 Tonnen – wurden über die Lebensmittelausgabe „Lea“ an Familien verteilt, denen das Geld dafür fehlt. Über 1272 warme Mahlzeiten freuten sich die Besucher*innen der Wohnungslosentagesstätte „Eggerheim“. Damit der Kühlschrank nicht leer bleibt, kamen über die Sozialberatungsstellen Lebensmittelgutscheine von regionalen Nahversorger*innen um 13.140 Euro (+220,49 Prozent) zur Verteilung. Alleine für Menschen, die Probleme haben, ihre Miete und ihren Strom zu bezahlen, gab es eine finanzielle Unterstützung – 11.837 Euro/+27,07 Prozent für Miete und 5.817,29 Euro für Strom.

Sucht, ein Problem

Auch wenn es eine Zeit lang keine Face to face-Beratung in der Lebens- und Familienberatung gab, verzeichneten unsere Expert*innen 1825 Gespräche. Auch die Telefonseelsorge half – mit 2366 Beratungen – bei seelischer Not. Hier haben sich bei Online- und Chatberatungen die Zahlen verdreifacht. Mit 337 Beratungen verzeichnete die Suchtberatung einen Anstieg von 100 Prozent. Sehr gut angenommen wird auch das Plaudernetz – eine Aktion von Caritas, Kronen Zeitung und Magenta, um Menschen telefonisch unter dem Motto: miteinander reden, füreinander da sein, zu verbinden.

Caritasdirektor Ernst Sandriesser dankt allen Menschen, die diese Hilfe durch ihre Spenden möglich machen. „Corona wird auch weiterhin unser Leben mitprägen. Wir werden noch einen langen Atem brauchen“, so Sandriesser, „denn die langfristigen Auswirkungen auf die Menschen liegen noch vor uns“.

Jetzt spenden unter Erste Bank, IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560. Kennwort: Corona Nothilfe oder gleich online: