Lebenserfahrung auf Leinwand

28.07.20 / 09:39

Die Schüler*innen unserer HLW für Sozialmanagement spürten den Lebensgeschichten unserer Bewohner*innen des Caritas-Pflegewohnhauses „Haus Martha“ in Klagenfurt nach und portraitierten sie. Die jungen Künstler*innen präsentierten ihre Werke stolz vor einem begeisterten Publikum.

HLW-Schülerin Lisa Mittendorfer hat wie ihre Mitschüler*innen im Rahmen des Projektes „Lebensbilder“ Bewohner*innen unseres „Haus Martha“ interviewt und ihr Gegenüber danach gemalt. „Den Bewohner*innen hat es sehr viel Freude bereitet, persönliche Dinge mit uns zu teilen“, erzählt sie begeistert. Und: „Ich selbst habe berührende Geschichten aus dem Leben einer Seniorin mit ihrem Ehemann erfahren.“ Kein Wunder also, dass der Ehering in dem später angefertigten Portrait eine wichtige Rolle spielt.

Am 3. Juli 2020 haben die Schüler*innen unserer Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – nach einem knappen halben Jahr der generationenübergreifenden Zusammenarbeit – ihre Werke den Bewohner*innen im „Haus Martha“ übergeben, die sich sichtlich freuten. Die Idee für diesen – beide Seiten bereichernden Austausch zwischen Jung und Alt – wurde im Rahmen des Unterrichts „Sozialmanagement Kreativ“ von Professorin Sr. Silke-Andrea Mallmann geboren. Bei dem Projekt handelt es sich um eine von vielen praxisorientierten Aufgaben innerhalb der Ausbildung.

Lebenserfahrungen hinterlassen Spuren

Die Schüler*innen erstellten nicht nur die Lebensbiografie der Bewohner*innen, sondern verzierten deren Portraits mit Symbolen, die die prägenden Momente der Lebensgeschichten wiederspiegeln sollten. „Lebenserfahrungen hinterlassen Spuren – auch im Gesicht“, erklärt Projekt-Betreuerin Professorin Elisabeth Laibacher. Sie ist begeistert, „wie die Lebensgeschichten in den Arbeiten umgesetzt wurden“. Seitens unseres „Haus Martha“ wurde das Projekt von Fachsozialbetreuerin Heidi Bachlechner begleitet. Zu glücklichen Gesichtern und spannenden Gesprächen kam es bei der feierlichen Übergabe der Portraits durch die Schüler*innen an die Bewohner*innen.