Unsere Schule als „Bereicherung für die Bildungswelt Maximilian Schell“

16.09.20 / 13:42

Mit einem coronabedingt kleinen Dankesfest für alle Unterstützer*innen feierte die Schule für Sozialberufe ihren Umzug nach Wolfsberg und erntete dabei für ihr Wirken Lob und Anerkennung. Mehr als 200 Schüler*innen und Studierende erhalten am neuen Standort eine qualifizierte Ausbildung und das Rüstzeug für eine Tätigkeit in der Sozialbetreuung und Pflege.

Im Sommer zog die Schule für Sozialberufe aus dem Kloster Maria Loretto in St. Andrä aus und knapp vor Schulbeginn in die ehemaligen Räumlichkeiten der Mittelschule 1 auf dem Campus der „Bildungswelt Maximilian Schell“ in Wolfsberg ein. – Eine schöne Gelegenheit für Wilfried Hude als unser Bereichsleiter für Schulbildung, „um alle, die uns bei der räumlichen Neuorientierung geholfen haben“, zu einem kleinen Fest an der Schule einzuladen. Bezirkshauptmann Georg Fejan, Bürgermeister Hannes Primus, Rudolf Altersberger (Bildungsdirektion Kärnten), Karl Umschaden (ehemaliger Direktor der MS 1) und seine Nachfolgerin Dagmar Kassl folgten dem Ruf. Hude, Schulleiter Roland Lassenberger und unsere kaufmännische Geschäftsführerin, Marion Fercher, dankten den Gästen – unter ihnen auch Lehrer*innen – aus ganzem Herzen für ihr Engagement.

Das Versprechen

Lassenberger erinnerte sich: „Erster Impulsgeber für den Umzug nach Wolfsberg war vor vier Jahren Bezirkshauptmann Fejan. Schon damals zeichnete sich ab, dass wir mehr Platz brauchen werden. Jetzt sind wir hier.“ Mit Schule, Lerncafé und der Lebensberatungsstelle sei in Wolfsberg „ein bisserl ein Caritas-Eck entstanden“, sagte Fercher und versprach allen Einrichtungen am Campus – dieser bietet von Kleinkindern bis zu Erwachsenen Betreuung beziehungsweise Ausbildung – eine gute Zusammenarbeit. 127 Schülerinnen und Schüler besuchen seit Schulanfang (14. 9. 2020) tagsüber und 87 Studierende am Abend die Schule am neuen Standort. „Der Pflege- und Sozialberuf ist extrem wichtig. Unsere Gesellschaft braucht hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter*innen. Ihr bildet diese aus“, freute sich Altersberger. Und Umschaden betonte, was alle Festredner*innen unterstrichen: „Die Schule ist eine Bereicherung für den Standort.“

Wieder viel mehr Leben am Campus

Die Bildungseinrichtung, die drei Schultypen unter einem Dach vereint, ist beim Schulgemeindeverband Lavanttal in Miete. Dessen Geschäftsführer und Bezirkshauptmann Fejan sieht die Caritas in Stadt und Bezirk schon „sehr verwurzelt“ und fand: „Wolfsberg ist ein ganz toller Bildungsstandort geworden, und die Caritas wird dazu beitragen, dass es so bleibt.“ Die Stadtgemeinde Wolfsberg zahlt am meisten in den Schulgemeindeverband ein. Deren Bürgermeister Primus zeigte sich angesichts der rückläufigen Geburtenrate und der immer leerer werden Schulen „überglücklich und stolz, dass diese Gemäuer hier nun wieder mit viel mehr Leben erfüllt werden!“