Haussammlung für Menschen in Not

05.11.20 / 13:53

Jeder Euro = Hilfe gegen Armut: In der Pfarre Spittal an der Drau sind wieder engagierte Freiwillige von Haus zu Haus unterwegs. Sie bitten im Rahmen der Elisabethsammlung für sozial benachteiligte Menschen in Kärnten um Spenden.

Haussammlerin Ilse Schell ist die Elisabethsammlung seit fast 25 Jahren eine Herzensangelegenheit: „Ich möchte nach dem Vorbild der Heiligen Elisabeth mithelfen, die Not der Menschen zu lindern“, sagt Schell, die sich auch bei der Pfarrcaritas in Spittal engagiert.

Großer Handlungsbedarf

Die Corona-Krise verschärft die Not in Kärnten. Wir bemerken einen verstärkten Hilfsbedarf und sind für jede Spende dankbar. Am 15. November, dem Welttag der Armen, findet in allen katholischen Pfarren der Diözese Gurk während des Gottesdienstes die Elisabethsammlung statt. Will heißen, dass die Kollekten dieses Tages Menschen in Not in Kärnten zugutekommen. Jahr für Jahr tritt immer rund um diese Sammlung auch eine engagierte Schar von Haussammlerinnen und Haussammlern der Pfarre Spittal an der Drau in Aktion. Sie bittet im Zuge unserer Inlandskampagne für sozial benachteiligte Familien im Land um Spenden. Bei der von Stadtpfarrer Ernst Windbichler getragenen und von Angela Suntinger von der Pfarre organisierten Haussammlung machen an die 20 Freiwillige mit. Wer zu Hause nicht erreichbar ist, kann seine Spende auch gerne von Montag bis Freitag von 9.30 bis 12 Uhr in der Pfarrkanzlei Spittal abgeben.

Hilfe, die ankommt

Anton Steiner und Waltraud Werginz sind von Anfang an dabei. Für Steiner ist es selbstverständlich, sich mit Menschen, die in Armut leben, solidarisch zu zeigen. Er meint auch: „Die Caritas ist ein Garant dafür, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“ Warum Werginz bei der Haussammlung mitmacht? „Wenn ich nach ein paar Stunden heimkomme, bin ich zufrieden und glücklich, weil ich weiß, dass ich Gutes getan habe.“