Die Projektreferentin Theresa Sacher und eine Ärztin besuchen eine Frau im Kosovo die vom Projekt Conex profitiert.

Conex: Folgen von Covid-19 lindern - Kosovo

CONEX ist ein regionales Projekt, das in sechs Balkanländern durchgeführt wird. Wir setzen das Projekt im Kosovo gemeinsam mit unseren lokalen Partnern Caritas Kosova und der Mutter Teresa Gesellschaft um.

Die COVID-19-Krise hat vor allem für jene Bevölkerung besonders schwere Folgen, die schon bereits vor der Krise sozial und wirtschaftlich ausgegrenzt und gefährdet waren. Ziel dieses Projekts ist es, nicht nur die unmittelbare sozioökonomische Situation dieser Menschen zu verbessern, sondern auch ihre Resilienz gegenüber aktuellen und künftigen Krisen zu stärken. Insgesamt sollen durch die Maßnahmen des Projekts über 30.000 Menschen in Albanien, Bosnien & Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nord-Mazedonien und Serbien erreicht werden.

Unsere Maßnahme sollen somit die marginalisierten Bevölkerungsgruppen im Kosovo erreichen, die am meisten unter der Covid-19-Krise gelitten haben, nämlich ältere Menschen, arbeitslose Frauen, Minderheiten und Menschen mit Behinderungen. Die wichtigsten Probleme, die mit der Maßnahme angegangen werden, sind der Mangel an Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Gütern, die Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen sowie die Isolation und der fehlende Zugang zu sozialen Diensten.

Das Projekt dient nicht nur der unmittelbaren Linderung der Covid-19-Krise, sondern legt auch den Grundstein für eine längerfristige Verbesserung der Widerstandsfähigkeit gegen die Pandemie. Dies geschieht durch verschiedene Maßnahmen in den Zielgemeinden, die miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig verstärken, wie z.B. Unterstützung bei der häuslichen Pflege, die älteren Menschen einen besseren Zugang zu sozialen Diensten und medizinischer Versorgung ermöglicht, sowie Schulungs- und Mentoring-Möglichkeiten, die langzeitarbeitslosen Frauen helfen sollen, Selbstvertrauen zu gewinnen und zu ihrem Familieneinkommen beizutragen. Darüber hinaus sollen die relevanten Akteure für Diskriminierungsfragen und die Auswirkungen der Krise auf Randgruppen sensibilisiert werden, indem sie sich für Maßnahmen zur Verbesserung der aktuellen Situation einsetzen.

Förderung

Das Programm wird durch die Austrian Development Agency (ADA) aus Mitteln der Österreichischen EZA gefördert.

Das Projekt auf einen Blick