© Franz Gleiß

Hilfe, wo Corona Armut verschärft

Die Pandemie hat die Not vieler Menschen verstärkt und auch neue Not verursacht. Der Gedanke, dass es Familien gibt, denen das Geld fürs Heizen fehlt und Kinder deshalb frieren müssen, ist für uns erschreckend. Deshalb müssen wir gerade jetzt Zusammenhalt und Solidarität leben.

Wir brauchen Sie, um Lebensmittel, Wohn- und Heizkostenzuschüsse für Menschen in Not bezahlen zu können. Schon mit 30 Euro erhalten Menschen in Notsituationen Heiz- oder Mietkostenzuschüsse.

5.612

Menschen

erhielten allein im heurigen Jahr Unterstützung in unserer Sozialberatung und -hilfe.

110.000

Euro

an Unterstützung alleine für Mietzuschüsse.

555

Menschen

versorgt unsere Lebensmittelausgabe (Lea) wöchentlich

Gemeinsam aus der Krise

Jutta (Name geändert) ist Büroangestellte und alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen im Alter von fünf und 12 Jahren. Die 32-Jährige beschreibt sich als von Natur aus lebensfrohen Menschen, „der in allem das Gute sieht“. Aber: „Momentan fällt mir das sehr schwer. Ich habe große finanzielle Probleme und bin verzweifelt.“ Corona hat sie in die Notlage gebracht. Im Lockdown wurde sie gekündigt und später zwar in einem anderen Unternehmen wiedereingestellt. –  Jedoch nur Teilzeit. Weil Jutta in Zeiten des Home-Schoolings Kinderbetreuung und Job nicht unter einen Hut bekommen konnte, musste sie ihre Arbeitszeit weiter reduzieren. „Gleichzeitig stieg die Miete, alles wird teurer. Mein Erspartes war rasch aufgebraucht.“ Jutta wandte sich daher um Hilfe an die Caritas. „Die Beraterin war sehr nett. Wir haben uns gemeinsam meine Situation angesehen. Letztlich hat mir die Caritas bei der Bezahlung der Stromrechnung geholfen. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen.“

Diese und ähnliche Gesichten hören unsere Berater*innen in unseren Beratungsstelle tagtäglich. Sie zeigen, dass selbst wenn mit Home-Schooling und Kurzarbeit Schluss ist, ist die Krise nicht vorbei. Die Infektionszahlen steigen wieder. Ein ungewisser Winter steht vor der Tür. Und Corona hat Spuren hinterlassen. Armutsgefährdete oder -betroffene Familien, die schon vor Corona zu kämpfen hatten, haben es jetzt noch schwerer. Dank der großen Solidarität zahlreicher Spender*innen konnten wir im Jahr 2020 tausenden Menschen über die Runden helfen. Doch gerade jetzt, wo private Reserven oft aufgebraucht sind und staatliche Unterstützungen auslaufen, werden die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie noch sicht- und spürbarer.

Ihre Spende macht den Unterschied

Helfen Sie uns bitte dabei, Menschen zu beraten sowie bei Miet- und Betriebskosten zu helfen, Einkaufswägen und damit Kühlschränke von Familien in Not zu füllen oder auch wohnungslosen Menschen etwas Wärme in kalten Nächten zu schenken. 
 

€ 35,–

Miet- & Betriebskosten

€ 40,–

Einkaufwagen

€ 50,–

Schlafsack

Der Welttag der Armen am Elisabethsonntag

Unter dem Motto „Liebt nicht mit Worten, sondern in Taten“ hat Papst Franziskus den Welttag der Armen ausgerufen, um am Elisabethsonntag jene Menschen ins Zentrum zu stellen, die Not leiden. Diese Not ist nicht nur weltweit, sondern auch in Kärnten ein Stück Realität. Auch heute gibt es noch immer Armut und Ausgrenzung. Schauen wir nicht weg, sondern handeln wir gemeinsam!

Am 14. November, also am Elisabethsonntag, findet der Welttag der Armen statt. Dann wird in allen Kärntner Pfarren für unsere Inlandshilfe gesammelt.