Hoffnung für die Kleinsten: Das Nsambya Babies Home

Mitten in Kampala, der pulsierenden Hauptstadt Ugandas, liegt das “Nsambya Babies Home”. Ein Ort, an dem Babys und Kleinkinder, die verlassen, verwaist oder in Gefahr geraten sind, Schutz, Geborgenheit und die Chance auf einen Neuanfang finden.

Viele Kinder, die im „Nsambya Babies Home“ wieder Hoffnung schöpfen, wurden von der Polizei aufgegriffen, weil sie auf der Straße lebten oder aus schwierigen familiären Verhältnissen stammen. Hier erhalten sie nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch liebevolle Betreuung, medizinische Versorgung, gesunde Ernährung und frühkindliche Förderung.

Die Herausforderungen vor Ort

Uganda ist ein Land mit großem Potenzial, aber auch mit enormen sozialen Herausforderungen. Die Bevölkerung wächst rasant, Armut und Arbeitslosigkeit sind weit verbreitet, und viele Familien können sich die Versorgung ihrer Kinder nicht leisten. In den dicht besiedelten Stadtteilen Kampalas, wie „Nsambya“, sind die Lebensbedingungen oft prekär: Überbevölkerung, informelle Siedlungen, mangelnde Infrastruktur und hohe Lebenshaltungskosten prägen den Alltag.
Gerade die Schwächsten – Babys und Kleinkinder – sind diesen Risiken schutzlos ausgeliefert. Viele verlieren ihre Eltern durch Krankheit, Armut oder Konflikte. Die Zahl der Straßenkinder steigt, und viele Waisenhäuser sind überlastet und auf externe Unterstützung angewiesen.

Ein sicherer Hafen für verlassene Kinder

Seit mittlerweile 50 Jahren kümmern sich Ordensschwestern um verwaiste oder verwahrloste Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. 

Im „Nsambya Babies Home“ erhalten die Babys und Kleinkinder nicht nur eine grundlegende Versorgung – Baden, Anziehen, Ernährung und medizinische Betreuung – sondern auch Zuwendung und Aufmerksamkeit etwa durch Frühförderung und gemeinsames Spielen. All dies geschieht in einer geschützten und geborgenen Atmosphäre.

Auch die pädagogische Förderung kommt nicht zu kurz: Im angeschlossenen Kindergarten werden die Kinder altersgerecht begleitet und unterstützt.

Nachhaltige Hilfe durch eine Kaffeeplantage

Um die Versorgung der Kinder langfristig zu sichern und die Abhängigkeit von internationalen Spenden zu verringern, setzt unser Partner, die Child Welfare and Adoption Society (CWAS), auf nachhaltige Einkommensquellen: Die Ssango-Kaffeeplantage umfasst mittlerweile 12 Hektar Land und wird stetig weiterentwickelt. Hier wird hochwertiger Kaffee angebaut, geerntet und verkauft, die Erlöse fließen direkt in den Betrieb des „Nsambya Babies Home“. Der Ausbau der Farm wird auch von der Kärntner Landesregierung unterstützt.

Herausforderungen und Erfolge

Die letzten Jahre waren geprägt von wirtschaftlichen Unsicherheiten, Inflation und klimatischen Risiken. Dennoch konnten durch gezielte Investitionen, wie die Einzäunung der Farm und den Bau eines Sicherheitsraums – wichtige Fortschritte erzielt werden.

Ein besonderes Highlight: Die Farm soll künftig als Modellprojekt für nachhaltige Landwirtschaft dienen und weitere Arbeitsplätze schaffen. Trotz aller Herausforderungen bleibt das Ziel klar: Kein Kind soll schutzlos bleiben.

Ihre Hilfe macht den Unterschied

Sie schenkt Kindern in Not ein liebevolles Zuhause und fördert zugleich nachhaltige Entwicklung vor Ort.

  • Direkte Hilfe: Babys und Kleinkinder erhalten Schutz, Geborgenheit, medizinische Betreuung und die Chance auf eine bessere Zukunft.
  • Langfristige Perspektiven: Die Kaffeeplantage schafft Einkommen, Arbeitsplätze und stärkt die Selbstständigkeit der lokalen Partnerorganisation.
Das Projekt wird vom Land Kärnten gefördert.
Logo Land Kärnten