Mitten in Kampala, der pulsierenden Hauptstadt Ugandas, liegt das “Nsambya Babies Home”. Ein Ort, an dem Babys und Kleinkinder, die verlassen, verwaist oder in Gefahr geraten sind, Schutz, Geborgenheit und die Chance auf einen Neuanfang finden.
Viele Kinder, die im „Nsambya Babies Home“ wieder Hoffnung schöpfen, wurden von der Polizei aufgegriffen, weil sie auf der Straße lebten oder aus schwierigen familiären Verhältnissen stammen. Hier erhalten sie nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch liebevolle Betreuung, medizinische Versorgung, gesunde Ernährung und frühkindliche Förderung.
Die Herausforderungen vor Ort
Uganda ist ein Land mit großem Potenzial, aber auch mit enormen sozialen Herausforderungen. Die Bevölkerung wächst rasant, Armut und Arbeitslosigkeit sind weit verbreitet, und viele Familien können sich die Versorgung ihrer Kinder nicht leisten. In den dicht besiedelten Stadtteilen Kampalas, wie „Nsambya“, sind die Lebensbedingungen oft prekär: Überbevölkerung, informelle Siedlungen, mangelnde Infrastruktur und hohe Lebenshaltungskosten prägen den Alltag.
Gerade die Schwächsten – Babys und Kleinkinder – sind diesen Risiken schutzlos ausgeliefert. Viele verlieren ihre Eltern durch Krankheit, Armut oder Konflikte. Die Zahl der Straßenkinder steigt, und viele Waisenhäuser sind überlastet und auf externe Unterstützung angewiesen.
