Naher Osten

Der Konflikt in Syrien hat 2011 begonnen, dauert aber noch immer an und beeinflusst die gesamte Region. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Syriens musste aufgrund konstanter Konflikte und Gewalt ihr Zuhause verlassen. Die Krise führte zur größten Flüchtlingsbewegung des 21. Jahrhunderts: Innerhalb Syriens sind 6,2 Millionen Menschen auf der Flucht und beinahe 5 Millionen Menschen sind in Nachbarländer wie Jordanien, den Libanon oder die Türkei geflüchtet.

Besonders dramatisch ist die Situation für Kinder: Zusätzlich zu den Herausforderungen, mit den Folgen von Flucht, existenzieller Armut und Traumatisierung zu leben, steht ihre schulische und berufliche Zukunft auf dem Spiel. Die Gefahr einer sogenannten „verlorenen Generation“ nimmt durch den lang anhaltenden Konflikt zu.

In den Nachbarländern sind rund 800.000 syrische Flüchtlingskinder vom Bildungssystem ausgeschlossen und innerhalb Syriens hat der Konflikt das Bildungssystem um Jahrzehnte zurückgeworfen. Dabei ist der Zugang zu Bildung essentiell: Nicht nur für individuelle Zukunftsmöglichkeiten, sondern auch Perspektiven für die ganze Familie sowie für das ganze Land. Damit syrische Kinder auch im Kontext von Krieg und Flucht ihre Bildung fortsetzen können, unterstützten wir ein ganzheitliches Bildungsprogramm für syrische Flüchtlingskinder in Jordanien (Alle Informationen zum Programm finden Sie hier) und fokussieren unsere Unterstützung nun auf syrische Kinder, die mit ihren Familien innerhalb ihres Heimatlandes nach Damaskus geflohen sind.

Syrien: Kinderkrippe Damaskus

Mit Liebe und Fürsorge werden Flüchtlingskinder aus anderen Regionen Syriens sowie aus dem Sudan in einer Kinderkrippe der Franziskanerinnen in der syrischen Hauptstadt Damaskus betreut.

Weiter

Syrien: Nothilfe in der Region Hassakeh

In der Region Hassakeh im Nordosten Syriens unterstützt die Caritas im Rahmen eines Nothilfeprojektes sowohl bedürftige Einheimische wie auch eine große Zahl von Inlandsflüchtlingen, die vor Kampfhandlungen in anderen Regionen des Landes hierher geflohen sind.

Weiter