Spenden gegen den Hunger

Hunger und Covid-19

Weltweit sind 690 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen. Für fast zehn Prozent ist Satt-Sein ein seltenes oder gar unbekanntes Gefühl. Durch die Pandemie hat sich der weltweite Hunger noch verschärft. Viele Menschen in den ärmsten Ländern der Welt leben von der Landwirtschaft. Durch die geschlossenen Märkte haben viele ihr ohnehin geringes Einkommen völlig verloren und/oder können sich Nahrung wegen der hohen Lebensmittelpreise nicht leisten. Besonders betroffen sind die Kinder. 

Und: Die nächste Covid-Welle erfasst gerade jetzt die Menschen in Uganda dramatisch. Zusammen mit Klimawandel, Überschwemmungen und extremen Dürren ist das eine unglaubliche Herausforderung für die Bevölkerung.

Die Ärmsten, die im normalen Alltag schon um ihre tägliche Mahlzeit kämpfen müssen, schlittern nun noch tiefer in die Armut. Sie brauchen Hoffnung und neue Perspektiven. Bitte helfen Sie jetzt. Jeder Beitrag zählt!

€ 20,–

Nahrung & Wissen

€ 30,–

Tiere sind eine wichtige Einkommensgrundlage

€ 50,–

Lernen für eine bessere Zukunft

300

Menschen

profitierten von einem Aufforstungsprojekt in Gulu, Norduganda.

750

Familien

verbessern nach Teilnahme an unseren Förderkursen ihren Ernährungsstatus.

200

Menschen

verbesserten ihre Lebensgrundlage durch ein Nutztierprojekt in Uganda.

Neue Hoffnung für Miremba

Der Bürgerkrieg im Südsudan zwang Miremba (21, Name geändert) und ihre Familie zur Flucht. Nach zermürbenden Fußmärschen und völlig erschöpft im Aufnahmelager in Norduganda angekommen, starb ihr Vater. Damit ging die Hoffnung der jungen Frau auf Bildung und damit auf eine bessere Zukunft verloren. Denn ihre Mutter war nicht in der Lage, alleine für die Grundbedürfnisse der Familie zu sorgen und Miremba damit gezwungen, die Schule abzubrechen.

Dank unserer Partnerin vor Ort  – der Caritas Gulu – konnte die junge Frau jedoch eine Ausbildung zur Schneiderin machen und damit neuen Mut fassen. An der Atiak Technical School wurde sie in der viermonatigen Ausbildung im Schneidern, Zuschneiden und Entwerfen von Kleidungsstücken unterrichtet. Im Dezember letzten Jahres konnte die 21-Jährige ihre Ausbildung nach harter Arbeit erfolgreich abschließen.

Heute ist Miremba eine qualifizierte Schneiderin auf dem Hauptmarkt von Pagirinya und kann mit diesem Verdienst nicht nur für ihr eigenes Leben und die Geschäftsmiete, sondern auch für die Schulgebühren ihrer Geschwister aufkommen, die zuvor nicht die Schule besuchen konnten. Auch ihre Zukunftspläne stehen bereits fest: Sie möchte ihre Arbeitsfähigkeiten noch weiter verbessern, um ihr Diplom erwerben und irgendwann ihr eigenes Geschäft bauen zu können, anstatt es nur zu mieten.

Ihre Spende macht es möglich, dass Frauen wie Miremba ihr Leben selbst in die Hand nehmen und durch Bildung ihr eigenes und das Leben ihrer Familie verbessern können.

Der Heimat entrissen und alles verloren

Millionen von Menschen sind wegen kriegerischer Auseinandersetzungen auf der Flucht. Die Covid-Pandemie erschwert die Situation zusätzlich. Weltweit flüchten die meisten Menschen in die unmittelbaren Nachbarländer. Der Südsudan liegt seit Jahren im Bürgerkrieg. Aufgrund dessen sind über 885.000 südsudanesische Flüchtlinge in das Nachbar- und unser Projektland Uganda geflohen. Mit insgesamt 1,4 Millionen Flüchtlingen ist Uganda das größte Aufnahmeland Afrikas.

Die Regierung unterstützt die Flüchtlinge in Uganda, aber der Hilfsbedarf ist vor allem jetzt während der Corona-Pandemie enorm. Wir sind gemeinsam mit unserer Partnerin – der Caritas Gulu – für südsudanesische Flüchtlinge und die einheimische Bevölkerung in den Bezirken Yumbe und Arua in Nordugand aktiv.

Insbesondere weibliche Jugendliche erhalten Ausbildungsprogramme. Für Kleinbauernfamilien gibt es Landwirtschaftsprojekte und Schulungen über nachhaltige Anbaumethoden. Sie bekommen überdies landwirtschaftliche Geräte, Saatgut und Felder zur Verfügung gestellt.

Deine Spende = Meine Ernte

In unseren Hilfsprojekten werden besonders Frauen als Versorgerinnen der Familien gestärkt. In Rushooka (Uganda) etwa wurde mit Kärntner Hilfe ein Internat gebaut, um Mädchen den Schulbesuch und die Lehre zur Schneiderin oder Bäckerin zu ermöglichen. In Loyoro (Uganda) werden Familien unterstützt. Die Kinder lernen im Ausbildungszentrum lesen und schreiben, während ihre Mütter in Gemeinschaftsgärten geschult werden.

Frauen sind die wichtigsten Akteurinnen im Kampf gegen den Hunger in Afrika. Sie sind für die Ernährung und Gesundheit der Familie zuständig. Sie arbeiten am Feld, halten Tiere, verarbeiten Lebensmittel und bereiten die Mahlzeiten zu. Sie sammeln Holz, holen Wasser und vermarkten ihre Produkte. 

Unterstützen wir weiterhin diese Frauen, damit sich die Ernährungsituation in Afrika verbessern und wir so eine Zukunft ohne Hunger möglich machen können.

Zukunft ohne Hunger

Wir setzen uns bereits viele Jahre für eine Zukunft ohne Hunger ein. Dabei sind unsere Bemühungen immer auf die langfristige Bekämpfung des Hungers ausgelegt. – Mit Maßnahmen zu verbesserten Anbaumethoden, Schulungen über Düngung, Kompostierung, Lagerung und Vermarktung der Ernte, aber auch durch die Verteilung von Saatgut, landwirtschaftlichen Geräten und Nutztieren. Zusätzlich werden Projekte zur Vorbeugung und Behandlung von akuter Unterernährung unterstützt, besonders bei Kindern unter fünf Jahren. Jede dieser Maßnahmen ist ein wesentlicher Baustein im Kampf gegen den Hunger. 

Denn in einer Welt, die mehr als genügend Nahrung für alle produziert, sollte niemand hungern müssen. Mit Ihrer monatlichen Patenschaft unterstützen Sie unsere Projekte, die nachhaltig Hunger bekämpfen.

Patenschaft für eine Zukunft ohne Hunger